3. Newsletter März 2026: Attraktiv & Perspektivenreich
Sehr geehrte Mitgestalter:innen und Interessierte,
das ist bereits die dritte Ausgabe unseres Newsletters zur Hochschulstrategie 2040. Sie widmet sich dem Themenschwerpunkt Attraktiv & Perspektivenreich und damit der Frage: Wie sehen attraktive und perspektivenreiche Karrierewege für Wissenschafter:innen und Künstler:innen im Jahr 2040 aus?Auch diesmal liefern wir mit unseren Beiträgen Denkanstöße und Diskussionsimpulse.
Wir danken Karen Kastenhofer und Maximilian Fochler für Ihre umfassende Unterstützung, nicht nur als Interviewpartner:innen, sondern auch für ihre zahlreichen hilfreichen Tipps. Unser Dank gilt außerdem dem Netzwerk Unterbau Wissenschaft (NUWiss), das uns Kontakte zu Mitgliedern hergestellt hat.
Schreiben Sie uns an , nicht nur, wenn Sie inhaltliche Vorschläge für uns haben, sondern auch, um uns mitzuteilen, wie Ihnen unser Newsletter gefällt und was wir daran verbessern können.
Ihr Team Hochschulstrategie 2040 wünscht eine spannende Lektüre & frohe Ostern.
Wissenschafter:in: Traum- oder Knochenjob? Das haben wir vier (Nachwuchs-)Wissenschafter:innen gefragt, die sehr unterschiedliche Karrierewege eingeschlagen und verschiedenste Erfahrungen gemacht haben. Sie alle eint die Ansicht, dass sich so einiges ändern muss, damit die Karriere- und Arbeitsbedingungen für Wissenschafter:innen bis 2040 tatsächlich attraktiv & perspektivenreich werden. Vor allem zwei Dinge sind fast allen ein Dorn im Auge: die befristeten Arbeitsverhältnisse, über die vor allem Postdocs an Hochschulen und Forschungseinrichtungen beschäftigt sind, aber auch das fehlende Bewusstsein, dass es mehr Karriereziele gibt, als die Professur zu erlangen. Lesen Sie mehr.
Karen Kastenhofer und Maximilian Fochler erforschen beide das folgenreiche Verhältnis zwischen Wissenschaft und Technik - Kastenhofer als Vizeleiterin des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Fochler als Leiter des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Wien. Die beiden eint außerdem, dass sie sich intensiv mit wissenschaftlichen Karrieren befassen und nun als Co-Leiter:innen der Arbeitsgruppe Attraktiv & Perspektivenreich der Hochschulstrategie 2040 zur Verfügung stehen. Wir haben sie gefragt, wie attraktive und perspektivenreiche Karrieren von Wissenschafter:innen 2040 aussehen werden, mit welchen Erwartungen sie an die Arbeit in ihrer Arbeitsgruppe herangehen und natürlich, wozu wir 2040 (noch) Hochschulen brauchen werden. Das Video sehen Sie hier: YouTube
Am 31. März endet die Amtszeit von Elisabeth Gutjahr als Rektorin der Universität Mozarteum Salzburg, deren Geschicke sie acht Jahre lang geleitet hat. Zum Abschied liefert sie in einem Gastkommentar, der in den jüngsten Salzburger "Uni-Nachrichten" (dem gemeinsamen Magazin der Universität Salzburg und den Salzburger Nachrichten) erschien, einen wertvollen Beitrag zur Hochschulstrategie 2040. Sie plädiert dafür, den Begriff der Kultur in den Diskussionen auf keinen Fall zu vergessen. Denn: "Wissen macht Demokratie möglich, Kultur macht sie tragfähig." Oder wie Gutjahr es treffend verkürzt: "Kultur bildet Persönlichkeiten. Ohne Kultur keine Demokratie." Diesen Input greifen wir gerne auf und stellen Ihnen den Text auf unserer Webseite zur Verfügung: Wissen schafft Zukunft. Zukunft braucht Demokratie.
Noch bis 10. April 2026 läuft die Konsultation zu Fundamental Values, die sich u.a. an Stakeholder in Wissenschaft und Forschung richtet. Diese öffentliche Umfrage ist Teil des Datenerhebungsprozesses der Arbeitsgruppe Fundamental Values der Europäischen Bologna Follow-up Gruppe zur Entwicklung eines umfassenden Monitoring-Rahmens für die Mitglieder des Europäischen Hochschulraums (EHEA). Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Zur Umfrage geht es hier.
Wir stellen vor – das Leitungsteam der Arbeitsgruppe Attraktiv & Perspektivenreich: Katharina Riesinger (Abteilung I/1, BMFWF) koordiniert u.a. den Erarbeitungsprozess der Hochschulstrategie 2040 und bearbeitet das Thema wissenschaftliche Karrieren. Karen Kastenhofer ist stellvertretende Leiterin des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung (ÖAW) und Obfrau des Elise Richter Netzwerks. Maximilian Fochler leitet das Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Wien. Was sie sich für attraktivere Karrierewege bis 2040 wünschen, lesen Sie hier.
Erfolgreicher Start für alle acht Arbeitsgruppen: In den letzten Tagen und Wochen haben alle Arbeitsgruppen zu den acht Themenschwerpunkten der Hochschulstrategie 2040 ihre Arbeit mit viel Motivation und Vorfreude aufgenommen. Wie, sie dabei vorgingen, verlief unterschiedlich. Manche begannen mit einer breit angelegten Debatte, andere entschieden sich von Anfang an konkrete Themenstellungen zu diskutieren. Wir bleiben dran und berichten, sobald es Konkretes zu erzählen gibt.
"Genau so?!" Unter diesem Motto sind Studierende eingeladen, bis 28. April ihre Ideen für die Hochschulstrategie 2040 einzubringen. Sie können dazu Videos, Bilder oder Texte auf einer gemeinsamen Plattform von BMFWF und ÖH hochladen. www.bmfwf.gv.at/genauso. Außerdem lädt die ÖH am 22. April um 12:30 Uhr an der Hochschule Camps Wien zu einer eigenen Konferenz zur Hochschulstrategie 2040. Die Anmeldung ist hier möglich.
Die Studie „The State of Academic Careers in OECD Countries" aus dem Jahr 2024 zeigt: Befristete Stellen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse bei Nachwuchswissenschafter:innen sind ein globales Phänomen. In den USA beträgt ihr Anteil etwa 70 %, in Österreich 71 %, in Deutschland 76 %. Die Studie erwähnt dabei ausdrücklich die Reform des § 109 Universitätsgesetz (Kettenvertragsregelung). Positiv sticht Österreich beim Thema Mobilität hervor: 32 % der heimischen Forschenden haben Erfahrung außerhalb des Hochschulsektors, deutlich mehr als in Deutschland oder Belgien (je 20 %). Der Bericht empfiehlt den Ausbau von Tenure-Track-Modellen, eine Reform der Karrierebewertung sowie gezielte Gleichstellungsmaßnahmen. Lesen Sie mehr.
Die WIFO-Studie "Precarious Careers in Research - Analysis and Policy Options" belegt: Im EU-Durchschnitt sind 86 % der Forschenden unter 35 Jahren nur befristet beschäftigt, über alle Karrierestufen hinweg 40 %. Österreich zählt zu den forschungsintensiven Staaten – hier ist vor allem der Zugang zu Dauerstellen das zentrale Problem, weniger das Lohnniveau. Weitere Druckpunkte sind das Geschlechtergefälle bei unbefristeten Stellen und die geringe Zufriedenheit mit Karriereperspektiven. Lesen Sie mehr.
Die APIKS-Erhebung 2024 befragte über 5.000 Wissenschafter:innen aller Hochschulsektoren. Die gute Nachricht: 90 % schätzen ihre Arbeit als interessant ein, die Gestaltungsfreiheit in Forschung und Lehre wird hoch bewertet. Doch nur 15 % beurteilen ihre Karrierechancen positiv, fast die Hälfte erlebt Mentoring und Karrierebegleitung als unzureichend. Die Jobsicherheit wird je nach Position sehr unterschiedlich bewertet: 88 % der Senior Academics (Professor:innen) sind zufrieden, aber nur 49 % der Junior Academics (Mittelbau) und 41 % der Lektorinnen und Lektoren. 84 % der Doktorand:innen sind befristet angestellt – ihre Motivation ist hoch, doch nur 41 % erwarten, in fünf Jahren noch in der Wissenschaft tätig zu sein. Natürlich steht in der Studie noch viel mehr. Lesen Sie mehr.
2021 wurde § 109 Universitätsgesetz novelliert: Nach einem EuGH-Urteil gegen Kettenverträge gilt nun, dass befristete Arbeitsverhältnisse an Universitäten maximal acht Jahre dauern dürfen, ehe sie verstetigt werden müssen. Dieser Sonderregelung liegt die Ansicht zugrunde, dass die Anforderungen in Wissenschaft und Forschung andere sind als am übrigen Arbeitsmarkt. In der Praxis treten jedoch Probleme auf, vor allem für Postdocs, die zwischen Doktorat und Professur stehen. Lesen Sie mehr.
Wo Österreich Aufholbedarf hat: 51 %, also jede:r zweite österreichische Wissenschafter:in zwischen Mitte 30 und Mitte 40 ist in Österreich befristet beschäftigt – im internationalen Vergleich viel (Schweiz: 33 %). Besonders hoch ist der Befristungsanteil bei drittmittelfinanzierten Postdoc-Stellen. Die NUWiss-Studie 2025 (2.300 Befragte) zeigt: 92 % der Befristeten haben kein Entfristungsangebot erhalten, obwohl 74 % in der Wissenschaft bleiben wollen. Das BMFWF hat daher in den Leistungsvereinbarungen 2025–2027 mit besonders betroffenen Universitäten konkrete Zielwerte zur Entfristung vereinbart. Lesen Sie mehr.
Vera Pfanzagl ist Forscherin mit Leib und Seele. Trotzdem ist sie sich nicht sicher, ob sie längerfristig in der Wissenschaft bleiben kann. Vor allem, wenn ihr derzeitiges Elise-Richter-Stipendium ausgelaufen ist. Mehr lesen Sie im Interview, das sie für diesen Newsletter gegeben hat. Lesen Sie mehr.
#IchbinHanna - unter diesem Hashtag entstand 2021 in Deutschland die Protestkampagne gegen das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (dem Äquivalent der österreichischen Regelung des § 109 Universitätsgesetz). Auslöser war ein Imagevideo des damaligen deutschen Wissenschaftsministeriums mit der fiktiven Figur Hanna, das die Befristung von wissenschaftlichen Arbeitsverträgen einseitig positiv darstellte. Die Reaktion: zahlreiche Persiflagen des Videos und Protestbeiträge fluteten das Internet. Die deutsche Philosophin Amrei Bahr ist Co-Initiatorin und hat ein Buch dazu verfasst. Bahr gab kürzlich bekannt, aus der Wissenschaft auszusteigen, obwohl sie seit 2022 eine Stelle als Juniorprofessorin für Philosophie der Technik und Information an der Universität Stuttgart innehat. Mehr lesen Sie zum Beispiel hier.
Forschen, Lehren, Einwerben, Verwalten, Netzwerken, Gründen, Publizieren, Betreuen, Kommunizieren. Das sind die Anforderungen, die heute an Wissenschafter:innen gestellt werden. Das Problem: nicht alle Tätigkeiten werden gleich bewertet und als wichtige wissenschaftliche Leistung angesehen. Dies ist aber nicht nur ein österreichisches Phänomen, sondern ein globales. Lesen Sie mehr.
Was das mit Nachwuchsforscher:nnen macht: Fochler, Felt und Müller (2016) belegen in einer qualitativen Studie u.a., dass sich Postdoc-Forschende fast ausschließlich an der erwarteten Publizierbarkeit ihrer Arbeit orientieren. Themen werden nach Karrierewirksamkeit gewählt, nicht nach wissenschaftlicher Neugier oder gesellschaftlicher Relevanz. Riskante, innovative oder interdisziplinäre Projekte werden gemieden. Das System reproduziert sich selbst – auf Kosten epistemischer Vielfalt. Lesen Sie mehr.
Der europäische Referenzrahmen CoARA, den einige österreichische Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterzeichnet haben, fordert einen Paradigmenwechsel und möchte Peer-Review-Verfahren ins Zentrum stellen und neben der klassischen Forschung auch Lehre, Supervision, Open Science und gesellschaftliches Engagement als leistungsrelevant anerkennen. In den Leistungsvereinbarungen 2025 bis 2027 wurden daher mit den Universitäten entsprechende Maßnahmen verankert, dies entsprechend umzusetzen. Lesen Sie mehr.
Wie wissenschaftliche Leistung besser und umfassender bewerten? Diese Frage beschäftigt alle Universitäten. Die Universität Graz zählt zu jenen, die schon wesentliche Schritte in diese Richtung gesetzt haben. Sie hat im Rahmen ihrer Strategie "Universität ohne Grenzen" mit dem Activity Framework die Leistungsbewertung auf neue Beine gestellt und seit 2023 schrittweise ausgebaut. Das Framework geht bewusst über quantitative Kennzahlen wie Publikationslisten oder Zitationsindizes hinaus: Leistungen werden durch persönliche Narrative und qualitative Aspekte ergänzt, unterschiedliche Wissenschaftszweige und Karrierestufen gezielt berücksichtigt. Ein zentrales Element ist das Dashboard, das bestehende Daten mit persönlichen Statements kombiniert und wissenschaftliche Leistung in ihrer ganzen Breite sichtbar macht. Damit dient das Framework zugleich als Orientierungsrahmen, Karriereinstrument und Grundlage für Berufungsverfahren. Lesen Sie mehr.
An Kunstuniversitäten entstehen zunehmend (strukturierte) Doktoratsprogramme und eigene Förderlinien für Artistic Research. Der FWF fördert diese Entwicklung seit einigen Jahren über das PEEK-Programm. Damit einher gehen auch eigene Karrierepfade für die weitere berufliche Entwicklung im Bereich künstlerischer Forschung. Die Personalkategorien Senior Lecturer und Senior Artists wurden bereits 2009 zusammen mit dem Senior Scientist in den Kollektivvertrag für Arbeitnehmer:innen an Universitäten aufgenommen, aber keine weiteren Details. Die konkrete Ausgestaltung ist von Kunstuniversität zu Kunstuniversität unterschiedlich, was einen Wechsel und die Vergleichbarkeit zwischen den Institutionen erschwert. Dem wollen einige Kunstunis Abhilfe schaffen, indem sie konkrete Entwicklungsperspektiven festlegen. Ein Beispiel dafür ist die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), die sich für die nächsten Jahre vorgenommen hat, hier die Möglichkeiten auszuloten und an konkreten Karrieremodellen zu arbeiten. Lesen Sie mehr.
Korinna Lindinger kennt beide Seiten. Die Kultursoziologin war als Forscherin sowohl an der TU Wien als auch an der Universität für angewandte Kunst Wien tätig. Was das bedeutet, erzählt sie für diesen Newsletter. Lesen Sie mehr.
Die Professur als das einzig erstrebenswerte Karriereziel entspricht nicht mehr der Realität. 64 % der österreichischen Wissenschafter:innen arbeiten im Unternehmenssektor, nur 29 % im Hochschulsektor (Stand 2021). Eine Arbeitsgruppe der Hochschulkonferenz zu "Karrieren in der Forschung im Kontext des Europäischen Forschungsraums" empfiehlt daher, u.a. Karrierewege zu diversifizieren, aber auch die Karriereberatung auszubauen. Es gibt viele Jobmöglichkeiten für Forscher:innen, zum Beispiel an Fachhochschulen, angewandten Forschungseinrichtungen, Unternehmen, NGOs oder in der öffentlichen Verwaltung. Auch die Gründung eines Startups ist eine Option. Außerdem gewinnen forschungsunterstützende Tätigkeiten (Forschungsmanagement, Data Scientists, Data Stewards, Forscher:innen in Core Facilities etc.) innerhalb von Universitäten an Bedeutung. Dafür braucht es aber proaktive, frühzeitige, systematische Karriereberatung für alle Forschenden, beginnend im Prädoc-Bereich. Der Bericht steht im Downloadbereich auf dieser Seite bereit.
Verena Seiboth hat sich ganz bewusst für eine Karriere im Forschungsmanagement anstelle ihrer Laborspitzenforschung entschieden - warum, hat sie uns für diesen Newsletter erzählt. Lesen Sie mehr.
Kind oder Karriere - diese Frage stellen sich Frauen in der Wissenschaft besonders häufig. 45 % von ihnen bleiben kinderlos, deutlich mehr als in der Gesamtbevölkerung in Österreich. Eine qualitative Studie unter Elise-Richter-Fellows zeigt, dass fehlende campusnahe Kinderbetreuung, internationale Mobilitätsanforderungen ohne Betreuungsfinanzierung, Meetings am Abend, Konferenzen in Ferienzeiten problematisch sind. 48 % der Paare mit Kindern unter 15 Jahren in Österreich folgen dem Modell Vollzeit-Vater/Teilzeit-Mutter – die strukturelle Ungleichheit der Karrierebedingungen ist damit vorprogrammiert. Lesen Sie mehr.
UniKid-UniCare Austria heißt das Netzwerk für Vereinbarkeit, zu dem sich 2004 die Kinderbüros der österreichischen Universitäten zusammengeschlossen haben, um zu Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie zu beraten. Fast alle Universitäten sind mittlerweile Mitglieder des Netzwerks Lesen Sie mehr. An der Universität Wien gibt es außerdem ein Netzwerk Mutterschaft & Wissenschaft Österreich, der Österreichableger der gleichnamigen deutschen Organisation. Lesen Sie mehr.
Auch Väter sind betroffen: Wir haben für den Newsletter mit einem von ihnen, Nicolas Schlitz, gesprochen. Lesen Sie mehr.
Leaky Pipeline: Auch für Karrieren in Wissenschaft und Forschung gilt: je höher hinauf, desto weniger Frauen. Es studieren mehr Frauen als Männer und absolvieren auch mehr Bachelor- und Masterstudien. Spätestens beim PhD ist in Österreich aber Schluss. Bei den Professuren liegt das Verhältnis 1:2 zugunsten der Männer. Mehr Zahlen und Daten dazu unter Gender-Monitoring auf unidata.
She Figures 2024: Die europaweite Sekundärerhebung zeigt, Frauen sind europaweit in Wissenschaft und Forschung unterrepräsentiert. Österreich liegt dabei unter dem EU-Schnitt. Bei uns ist auch die sog. "Gläserne Decke" in Wissenschaft und Forschung stärker ausgeprägt, insbesondere im MINT-Bereich und da vor allem in der Technik. Hier liegt der Frauenanteil bei den Professuren gerade mal bei 14,4 % (EU-weit 19,5 %). Lesen Sie mehr.
Die Steigerung der Frauenanteile in Schlüsselpositionen ist daher auch ein zentrales Ziel des österreichischen Hochschulplans 2030. Das Ziel, eine Steigerung des Anteils an Rektorinnen auf 40 % wurde bereits erreicht, bei den Leiterinnen von Organisationseinheiten wird es weiter verfolgt. Bei den Professuren sollen bis 2030 35 % der Professuren von Frauen besetzt sein. Daher wurde in den Leistungsvereinbarungen 2025 bis 2027 auch stark auf Gleichstellungsmaßnahmen gesetzt. Lesen Sie mehr.
Geschlechterbasierte Gewalt macht auch vor Hochschulen nicht Halt: Laut der EU-Studie UniSAFE haben fast zwei Drittel der 42.000 Befragten in 15 Ländern mindestens eine Form von Gender-Based Violence (GBV) an ihrem Studien- oder Arbeitsort erlebt. 40 % haben bereits den Ausstieg aus dem akademischen Sektor erwogen, jede:r dritte Studierende den Studienabbruch. Lesen Sie mehr.
Das EU-Nachfolgeprojekt GenderSAFE hat auf Grundlage des 7 P-Modells ein Self-Assessment-Tool für die Institutionen entwickelt. Lesen Sie mehr.
Erste Bestandsaufnahme für Österreich liegt vor: Das LBI für Grund- und Menschenrechte hat 2025 im Auftrag des BMFWF alle 83 Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu bestehenden Maßnahmen und Unterstützungsangeboten bei geschlechterbasierter Gewalt befragt. Das Ergebnis: Grundlegende Strukturen sind vorhanden, aber die strategische Verankerung fehlt, verpflichtende Schulungen sind die Ausnahme. Nur ein Drittel der Einrichtungen dokumentiert Vorfälle systematisch – keine einzige Einrichtung stellt Prävalenzdaten öffentlich zur Verfügung. Lesen Sie mehr.
Im NAP gegen Gewalt an Frauen wurden sektorenspezifische Empfehlungen zu konkreten Maßnahmen gebündelt. Bis Ende 2027 wird in einer Arbeitsgruppe mit Vertreter:innen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein modulares Rahmendokument mit Mindeststandards für Code of Conduct und Gewaltschutzkonzepte entwickelt. Lesen Sie mehr.
Wer öffentlich forscht, riskiert Anfeindungen. Das belegen zahlreiche Studien, zum Beispiel die Befragung von rund 2.600 Wissenschafter:innen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) aus dem Jahr 2024. Das Ergebnis: 45 % haben Wissenschaftsfeindlichkeit erlebt, von verletzender Kritik über Hassrede bis zu Todesdrohungen. 70 % nehmen eine Zunahme wahr. Betroffen sind Personen auf allen Karrierestufen, vor allem aber Frauen und Angehörige von Minderheiten. Lesen Sie mehr.
Science Care - Anlaufstelle für Anfeindungen von Wissenschafter:innen: Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)bietet seit 2022 mediale, rechtliche und psychologische Beratung für Forschende, die Anfeindungen ausgesetzt sind. Ein zentrales Ergebnis aus der bisherigen Praxis: Für Betroffene ist oft das Wichtigste zu wissen, dass sie nicht allein sind. Lesen Sie mehr.
Feindbild Frau: In ihrem neuen Buch legt Netzjournalistin Ingrid Broding offen, wie Frauen durch Gewaltdrohungen, digitale Hetzkampagnen und Fakebilder systematisch aus der Öffentlichkeit gedrängt werden. Sie hat dabei zwar in erster Linie Politikerinnen im Blick, ihr Befund über die "Rhetorik der tausend Nadelstiche" trifft aber auf alle Frauen zu, die sich öffentlich zu Wort melden, also auch Wissenschafterinnen. Mehr über das Buch lesen Sie hier.
Der neue Academic Freedom Index 2026 belegt: Die akademische Freiheit nimmt weltweit weiter ab, in 50 der untersuchten 179 Länder hat sie sich in den letzten zehn Jahren verschlechtert. Österreich verzeichnet einen minimalen Rückgang (0,89 auf 0,88) und ist aus der Top-Gruppe der besten 10 % herausgefallen. Damit liegen wir im AFI 2026 im zweiten Quintil – also unter den Top 10 bis 20 % – und damit gleichauf mit Deutschland. Tatsächlich verschlechtert haben wir uns laut den Autor:innen des AFI dadurch aber nicht. Lesen Sie mehr.
Ganz anders sieht es in den USA aus, die innerhalb nur eines Jahres von 0,68 auf 0,40 massiv zurückgefallen sind. Die USA befinden sich nun in der Ländergruppe der unteren 30 bis 40 %, hinter Somalia, Marokko, Singapur oder auch Angola und vor Thailand, Kirgistan und West Bank/Palästina. Lesen Sie mehr.
Die USA unter Präsident Donald Trump sind nun keine „liberale Demokratie“ mehr. Zu diesem Ergebnis kommt der Demokratiebericht 2025 des „Varieties of Democracy“-Instituts (V-Dem) der Universität Göteborg, der auf denselben Datensätzen wie der Academic Freedom Index basiert. Studienautor und Demokratieforscher Staffan Lindberg spricht im Interview mit dem ORF davon, dass "die Geschwindigkeit, mit der die amerikanische Demokratie derzeit demontiert wird, in der modernen Geschichte beispiellos“ sei. Schauen Sie sich das Videointerview an und lesen Sie mehr.
Mehr Unterstützung für Forschende aus den USA und anderen Staaten, das bieten Österreich und Europa. Die EU-Kommission hat dazu ein 900 Mio. Euro umfassendes Maßnahmenpaket "Choose Europe" geschnürt, mit dem vor allem ERC-Grants und die Marie Skłodowska-Curie-Aktionen (MSCA) für Forschende aus Drittstaaten noch aufgestockt werden sollen. Außerdem sollen neue ERA-Chairs für 120 Top-Forschende ausgeschrieben werden. Lesen Sie mehr.
Nationales Perspektivenpaket in Österreich: Als eines der ersten Länder hat Österreich schon im Vorjahr ein eigenes Unterstützungspaket ins Leben gerufen. Es umfasst u.a. die Internetplattform Research & Innovation in Austria: Focus USA | EURAXESS, auf der alle wichtigen Informationen über Karrieremöglichkeiten in Österreich gemeinsam dargestellt werden. Weiters: der Ausbau des sog. Opportunity Hiring, also erleichterten Berufungsverfahren und Anwerbungen von Forschenden aus den USA. Über das APART-USA-Programm der ÖAW kommen 25 Forschende nach Österreich. Nach aktuellem Stand werden bis zu 50 Forschende aus den USA an österreichische Universitäten geholt werden können. Lesen Sie mehr.
Die beiden Forscherinnen Julia Reisinger und Maria Zahlbruckner sind bereits erfolgreiche Gründerinnen. Ihr Spin-off factorymaker FlexCo wurde mit dem diesjährigen Gründungspreis PHÖNIX der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in der Kategorie „Female Entrepreneurs” ausgezeichnet. factorymaker ist eine KI-Plattform, die die Industriebauplanung automatisiert - von der Standortwahl über das Layout bis zur Gebäudeoptimierung. Sie vergleicht in Minuten über hunderttausend optimierte Lösungen – bewertet nach Kosten, Flexibilität, Prozesseffizienz und CO₂-Bilanz. Lesen Sie mehr.
Was es für erfolgreiche Ausgründungen braucht: Bereits 2024 hat unser Haus einen einheitlichen Ausgründungsrahmen für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vorgelegt. Er enthält Empfehlungen, um die Gründung von Spin-offs und Startups an Hochschulen zu forcieren, darunter u.a. auch verbesserte Verwertungs- und Unterstützungsstrukturen für Forschende. Lesen Sie mehr.
Die Initiative „Wissenschaftsbotschafter:innen“ bringt Forscher:innen direkt in Schulen und Kindergärten in ganz Österreich. Das Programm ermöglicht es Pädagog:innen, Wissenschafter:innen in ihre Einrichtungen einzuladen, um Kindern und Jugendlichen Einblicke in die Forschung und deren Bedeutung für den Alltag aus erster Hand zu vermitteln. Im April 2026 fällt der offizielle Startschuss für die Ausweitung der Initiative auf Erwachsene. Ziel ist es, aktuelle Forschung ab sofort in öffentliche Bibliotheken zu bringen und sie so für alle Menschen hautnah erlebbar zu machen. Lesen Sie mehr.
Training und Mentoring: Gemeinsam mit dem Verein ScienceCenter-Netzwerk werden für Wissenschaftsbotschafter:innen umfangreiche auf das Setting angepasste Unterstützungsmaßnahmen in Form von Trainings, individuellen Coachings, Austausch- und Vernetzungstreffen angeboten. Lesen Sie mehr.
Frauen in der Wissenschaft lautete der Titel der Diskussion, zu dem der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen am 23. Februar geladen hatte. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner diskutierte dabei mit der Quantenphysikerin und Wissenschafterin des Jahres, Francesca Ferlaino (Universität Innsbruck bzw. IQOQI), Alexandra Kautzky-Willer, Professorin für Gendermedizin (Medizinische Universität Wien), Johanna Pirker, KI-Professorin (TU Wien, TU München) über kaum realistische Vorbilder, wenig Sichtbarkeit und Karrierewege, die nicht zeitgemäß sind. Hier ein Nachbericht in der WZ.
Prekär arbeiten, prekär studieren? Darüber diskutierten am 18. März Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, Renate Anderl (AK), Jens Schneider (Rektor der TU Wien), Martin Unger (IHS) und Selina Wienerroither (ÖH). Zuvor hatte die ÖH bereits ein eigenes Forderungspapier dazu präsentiert. Lesen Sie mehr.
NachwuchsFragen heißt der Podcast der Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover, der sich speziell Fragen von und zum wissenschaftlichen Nachwuchs widmet. Es geht um die gesamte Themenpallette, um Ratschläge zu wissenschaftlichen Karrieren, zum Beispiel "Postdoc - was nun?", aber auch um spezifische Fragen, wie etwa zum Publizieren mit Open Access. Hier finden Sie alle bisherigen Folgen.
Die Wissen schafft ist die Podcast-Reihe von Charlotte Zajc, Leiterin der präklinischen Zelltherapieforschung an der Medizinischen Universität Wien. Sie führt spannende Interviews mit Forscher:innen rund um das Thema Karriere in der Wissenschaft. Auf Instagram findet man sie auch.Hören Sie hinein.
Der #ForscherinnenFreitag ist ein Podcast, in dem Gespräche mit innovativen Frauen aus der Wissenschaft geführt werden. Die Interviewpartnerinnen sind Forscherinnen, Professorinnen, Preisträgerinnen, aber auch Studentinnen, Entwicklerinnen, Gründerinnen und Tüftlerinnen, die erzählen, was sie an ihrer Arbeit begeistert, wie sie dahin gekommen sind, wo sie jetzt sind und wohin ihr Weg einmal führen soll. Mehr finden Sie hier.
Erschöpfte Wissenschaft nannte sich der Podcast von Nele Matz Luck, Professorin für öffentliches Recht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dem Unternehmensberater Marc Dechmann, der sich in zehn Episoden den individuellen Problemen von Wissenschafter:innen und den strukturellen Defiziten des Wissenschaftssystems widmete. Alle Folgen finden Sie hier.
Radio Widerhall nennt sich der Podcast des Freien Radios Orange 94.0. In der Folge vom 17. Dezember 2022 sprechen Florian Part und Cornelia Dlabaja vom Netzwerk Unterbau Wissenschaft (NUWiss) über faire Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft in Österreich. Hören Sie selbst.
Diesseits von Eden. Gespräche über Gott & die Welt ist der Podcast der Theologischen Fakultäten in Österreich und Südtirol. Die Folge vom 29. Juni 2023 hat sich um das Thema "NachwuchswissenschaftlerInnen im Drittmittel- und Karrierestress?" gedreht. Es diskutieren: Anna Hager, Herta-Firnberg-Stipendiatin an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien und Wolfgang Weirer, Leiter des Instituts für Religionspädagogik an der Universität Graz. Dabei werden auch Ratschläge für junge Forscher:innen ausgetauscht. Hören Sie hinein.
Science Lounge: Unser gemeinsames Videoformat mit der Tageszeitung "Die Presse" widmet sich in seiner zweiten Ausgabe den Karrierewegen von Frauen in Wissenschaft und Forschung. Moderiert von Alice Senarclens De Grancy diskutieren Sophie Achleitner (Momentum Institut), Stefanie Lietze (IT:U, UniKid-UniCare Austria) sowie die Co-Leiterin der AG "Attraktiv & Perspektivenreich", Karen Kastenhofer, darüber, mit welchen strukturellen Hürden Wissenschafterinnen konfrontiert sind. Schauen Sie rein.
Inside Science: In der vierten Folge unserer neuen Podcast-Reihe “Inside Science” geht es um das Thema Gletscher in den Ötztaler Alpen, konkret um die Weißseespitze, und was sie über Vergangenheit und Zukunft aussagen. Doch Glaziologin Andrea Fischer von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften weist klar darauf hin, dass dieses "Archiv" massiv bedroht ist. Inwiefern ihre Arbeit auch Detektivarbeit ist, erzählt sie in diesem Podcast. Die Sendereihe wird gemeinsam mit der Tageszeitung "Der Standard" im Rahmen ihres Wissenschaftspodcasts “Rätsel der Wissenschaft” konzipiert und umgesetzt. Hören Sie rein.
Spannende Publikationen, die in anderen Beiträgen nicht vorkommen (können). Es gibt natürlich noch viele andere mehr.
EU Council Recommendation of 18 December 2023 on a European framework to attract and retain research, innovation and entrepreneurial talents in Europe, https://eur-lex.europa.eu/eli/C/2023/1640/oj
Felt, U., & Fochler, M. (2024). Quality Assessment in Berufungsprozessen an Higher Eucation Institutions in Österreich: Eine analytische Bestandsaufnahme von Praktiken, Perspektiven und Herausforderungen. https://phaidra.univie.ac.at/o:2054391
Wissenschaftsrat (2025): Personalstrukturen im deutschen Wissenschaftssystem | Positionspapier (Drs. 2639-25), Juli 2025; Köln. https://doi.org/10.57674/j6sf-h296
9. April 2026: Festakt zur Verleihung der Brigitte Hamann Preise der Österreichischen Privatuniversitätenkonferenz. Der Preis würdigt Absolvent:innen und Studierende von und an privatrechtlich organisierten Universitäten in Österreich. Die Feier findet um 18 Uhr im Wiener Rathaus statt. Lesen Sie mehr.
16. April 2026: "Demokratiebildung im Zeitalter von KI" - das Projektteam DemoPlay, die FH Wiener Neustadt, das Europäische Forum Alpbach und das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments laden zu einer spannenden Diskussionsveranstaltung um 17:30 Uhr an die FH Wiener Neustadt. Mit dabei KI-Forscherin Julia Eisner (FH Wr. Neustadt), Friedrich Faulhammer (Land NÖ), Christian Kneil (APA) und Mathias Kipp (AIM Politics). Lesen Sie mehr.
21.-23. April 2026: Interuniversitäres Symposium Wissenschaft - Kunst - Demokratie: Universitäten in der Verantwortung. Die Veranstaltung wird vom Interuniversitären Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien sowie dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum organisiert. Der Eintritt ist frei, Beginn: 18 Uhr. Alle Details finden Sie hier.
20. April: Science Talk > Friedens- und Konfliktforschung. Welchen Beitrag kann sie zur aktuellen weltpolitischen Lage leisten? 19 Uhr, TU Wien / Prechtlsaal, Karlsplatz 13, 1040 Wien. Das Podium wird in Kürze bekannt gegeben. Sie lesen dann hier mehr.
24. April: Lange Nacht der Forschung in ganz Österreich: Die Lange Nacht der Forschung (LNF), Österreichs größtes Event für Wissenschaft, Forschung und Innovation, findet heuer wieder in ganz Österreich am 24. April 2026 von 17 bis 23 Uhr bei freiem Eintritt statt. Die drei Forschungsministerien BMFWF, BMIMI und BMWET bieten an ihrem gemeinsamen Standort „Forschung im Zentrum“ am Maria-Theresien-Platz in Wien wieder zahlreiche Mitmachstationen und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Hier finden Sie das gesamte Programm zur LNF26.
Wir haben wieder ChatGPT (Version 5.1) befragt. Prompt: "Beantworte die Frage "Wie sehen attraktive und perspektivenreiche Karrierewege für Wissenschafter:innen und Künstler.innen im Jahr 2040 aus? Kurz, prägnant, ohne Floskeln. Zweck: Kurzer Newsletterbeitrag, Absender: BMFWF"Das ist die Antwort:
Attraktive Karrierewege verbinden 2040 Forschung, Kunst, Unternehmertum und Lehre in flexiblen, projektbasierten Strukturen. Wissenschafter:innen und Künstler:innen arbeiten vermehrt interdisziplinär, oft in internationalen Teams und mit starker digitaler Vernetzung. Entscheidend sind verlässliche Fördermodelle, faire Bezahlung, soziale Absicherung und transparente Übergänge zwischen Hochschule, Kulturinstitutionen und privatwirtschaftlichen Partner:innen.