4. Newsletter April 2026: International & Sichtbar

 

Sehr geehrte Mitgestalter:innen und Interessierte,

das ist bereits die vierte Ausgabe unseres Newsletters zur Hochschulstrategie 2040. Sie widmet sich dem Themenschwerpunkt International & Sichtbar und damit der Frage: Wie international und sichtbar sind Österreichs Hochschulen 2040? Auch diesmal liefern wir mit unseren Beiträgen Denkanstöße und Diskussionsimpulse.

Wir danken diesmal insbesondere Jakob Calice und seinem Team beim OeAD, die uns mit großer Bereitschaft Beiträge für diese Ausgabe übermittelt haben. Unser Dank ergeht außerdem an Sylvia Mandl und Elisabeth Brunner-Sobanski sowie an alle anderen angeführten Interviewpartner:innen, die uns intensiv unterstützt haben.

Wir freuen uns weiterhin über Ihre Nachrichten an , egal ob es sich um inhaltliche Anregungen, Meinungen oder Empfehlungen für die Hochschulstrategie 2040 oder für diesen Newsletter handelt. Vor allem für die Rubriken Publikationen, Podcasts und spannende Veranstaltungen können wir immer gute Tipps brauchen.

Ihr Team Hochschulstrategie 2040 wünscht eine spannende Lektüre.


International & Sichtbar: Kontrapunkt I mit Antonio Loprieno

Porträt Antonio Loprieno

Internationalität bedeutet heute mehr Europa und mehr Regionalität. Dieser Ansicht ist zumindest Antonio Loprieno, langjähriger Beobachter des österreichischen Hochschulsystems und von 2016 bis 2022 Vorsitzender des österreichischen Wissenschaftsrates. Im Interview für diesen Newsletter erklärt er außerdem, warum er bis 2040 weder auf Englisch als Wissenschaftsprache noch auf internationale Rankings als Messlatte für die internationale Sichtbarkeit setzen würde, sondern auf das, was Österreichs Hochschulen auszeichne: die Sprachenvielfalt, die Kompetenz in den Geistes- und Sozialwissenschaften und die Südosteuropa-Expertise. Lesen Sie mehr.


3+1 Fragen an Sylvia Mandl (IHS) und Elisabeth Brunner-Sobanski (HCW)

Porträts Mandl und Brunner-Sobanski

Zwei ausgewiesene Expert:innen als Co-Leiter:innen: Sylvia Mandl ist Senior Researcher am Institut für Höhere Studien (IHS, KompetenzCentrum Surveyforschung) und beschäftigt sich dort insbesondere mit länderübergreifenden Vergleichen im Hochschulbereich. Elisabeth Brunner-Sobanski ist Leiterin des International Office an der Hochschule Campus Wien und leitet seit 2019 den Ausschuss für Internationale Angelegenheiten der Fachhochschulkonferenz (FHK). Beide Co-Leiterinnen der AG International & Sichtbar kennen sich also mit den Fragestellungen, die damit zusammenhängen, bestens aus. Wir haben sie gefragt, wie international und sichtbar Österreichs Hochschulen 2040 sein werden, wie sie methodisch an die Arbeit in Ihrer AG herangegangen sind und - natürlich - wozu es Hochschulen 2040 (noch) braucht. Schauen Sie sich das Video an: Youtube


International & Sichtbar: Die FORWIT-Hochschulanalyse

FORWIT-Studie

Der Rat für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologie-Entwicklung (FORWIT) hat im Auftrag der Bundesregierung als evidenzbasierte Grundlage für die Hochschulstrategie 2040 eine Analyse des österreichischen Hochschulsystems durchgeführt. Seine Diagnose: Es gibt nur wenig Durchlässigkeit zwischen den Hochschulsektoren, die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft müssen attraktiver werden, das Bildungssystem ist immer noch sozial hochselektiv, die internationale Sichtbarkeit der österreichischen Forschung ist ausbaufähig, ebenso der Wissenstransfer in die Gesellschaft. Lesen Sie mehr.

Die Ergebnisse der Analyse werden am 4. Mai 2026 von 15:30 bis 17 Uhr im Rahmen des Online-Formats „SIP Talk" vorgestellt. Melden Sie sich hier dafür an.


Kontrapunkt II: Das empfiehlt Robert-Jan Smits aufgrund der FORWIT-Hochschulanalyse

Porträt Jan Smits

Robert-Jan Smits ist einer der vier internationalen Expert:innen des Sounding Boards, das die Hochschulanalyse des FORWIT begleitet hat. Und das nicht ohne Grund: Als ehemaliger Generaldirektor für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission (2010 bis 2018) und früherer Präsident des Executive Boards der TU Eindhoven (TU/e) kennt sich Smits mit Internationalität und Sichtbarkeit von Hochschulen bestens aus. Wie er die Ergebnisse der FORWIT-Analyse interpretiert und welche Empfehlungen er für Österreich hat. Lesen Sie mehr.


Hochschulstrategie Inside

Das Leitungsteam der Arbeitsgruppe International & Sichtbar: Stephan De Pasqualin (BMFWF), Sylvia Mandl (IHS) und Elisabeth Brunner-Sobanski (Hochschule Campus Wien/FHK) leiten diese Arbeitsgruppe. Was sie sich für die Internationalität und Sichtbarkeit österreichischer Hochschulen bis 2040 wünschen: Lesen Sie mehr.

Austausch zwischen den Arbeitsgruppen: Die Diskussionen innerhalb der acht Arbeitsgruppen zeigen, dass es durchaus Überschneidungen zwischen den Themenschwerpunkten gibt. Deshalb tauschen sich die Arbeitsgruppen zunehmend untereinander aus. Die Zwischenergebnisse werden bei der Midterm-Konferenz am 15. Juni an der ÖAW in Wien präsentiert. Wir sind weiterhin gespannt.

„Genau so?!" Die Frist, damit Studierende ihre Ideen zur Hochschulstrategie 2040 einbringen können, wird verlängert. Noch bis 10. Mai können Videos, Bilder oder Texte auf der gemeinsamen Plattform von BMFWF und ÖH hochgeladen werden. www.bmfwf.gv.at/genauso.


International & Sichtbar: Das sagen internationale Studien

OECD Science, Technology and Innovation Outlook 2025 widmet sich der Neuausrichtung wissenschaftlicher Kooperation in einem veränderten geopolitischen Umfeld. Österreich zählt dabei zu den Ländern mit besonders hohen Anteilen internationaler Doktoratsstudierender – mindestens 40 % – und gehört damit zu den attraktivsten Standorten für globale wissenschaftliche Talente. Lesen Sie mehr.

Der IAU 6th Global Survey on Internationalization of Higher Education (April 2024) der International Association of Universities basiert auf Antworten von 722 Hochschulen aus 110 Ländern und analysiert globale und regionale Trends, Chancen und Risiken der Internationalisierung. Er zeigt, dass Internationalisierung als strategisches Instrument unter wachsendem Druck steht, ihre Wirksamkeit zu belegen. Lesen Sie mehr.

Der EAIE Barometer 2024, die Erhebung der European Association for International Education, versucht Internationalsiierung zu kartieren. Basierend auf 2.817 Antworten aus 46 EHEA-Ländern bildet er die Perspektive der Fachleute ab, die Internationalisierung an ihren Hochschulen täglich umsetzen: 47 % sagen, sie stehen unter Druck, den Impact ihrer Arbeit nachzuweisen, 63 % berichten von entsprechenden Debatten an ihren Institutionen. Lesen Sie mehr.

Der Erasmus+ Annual Report 2024 der Europäischen Kommission dokumentiert das vierte Umsetzungsjahr des Programms 2021–2027: Fast 1,5 Mio. Menschen nahmen 2024 an einer Erasmus+-Mobilität teil. Davon berichten 82 % von positiven Auswirkungen auf ihre Kompetenzen – von Nachhaltigkeit bis zu digitalen Fähigkeiten. Die Nachfrage übersteigt weiterhin die verfügbaren Mittel. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Jede:r vierte Studierende in Österreich kommt aus dem Ausland

Studierenden-Sozialerhebung 2025

Österreich ist ein gefragter Studienstandort – und das zunehmend. Laut aktueller Studierenden-Sozialerhebung (SOLA) 2025 (Kernbericht) haben 27 % aller Studierenden an österreichischen Hochschulen ihre vorangegangene Bildungskarriere im Ausland abgeschlossen (sogenannte Bildungsausländer:innen). Der Anteil hat sich seit dem Wintersemester 2002/03 nahezu verdoppelt – und wächst weiter. Ebenfalls 27 % beträgt der Anteil der Erstzugelassenen Bildungsausländer:innen (im abgefragten Studienjahr 2024/25). An öffentlichen Universitäten stellten sie bereits genau ein Drittel, also 33 %, der Studienanfänger:innen.

Die größte Herkunftsgruppe bleibt Deutschland mit 11 % aller Studierenden, gefolgt von Südtirol (1,9 %) und anderen EU- und EFTA-Staaten (5 %).

Die Verteilung nach Studienfeldern ist sehr ungleich. Vergleichsweise hohe Anteile an Bildungsausländer:innen finden sich an öffentlichen Universitäten in den Künsten (44 %) und den Sozialwissenschaften (43 %) – bei den Studienanfänger:innen in den Künsten liegt der Anteil sogar bei 53 %. Am geringsten ist der internationale Anteil an Pädagogischen Hochschulen (PH): In der Elementarpädagogik beträgt er lediglich 2 %, in der berufsbildenden Sekundarstufe 2 %. Mehr zur SOLA 2025 lesen Sie hier.

Ein Hinweis: Im Herbst erscheint ein eigener SOLA-Zusatzbericht zur Internationalen Studierendenmobilität.


International & Sichtbar: Internationalisierung als strategische Notwendigkeit

Strategische Perspektive

Für ein kleines Land wie Österreich ist Internationalisierung keine Option, sondern strategische Notwendigkeit. Nur ein kleiner Bruchteil der weltweiten Wissensproduktion findet in Österreich statt. Internationale Kooperationen, Mobilität und die Gewinnung globaler Talente sind zentrale Hebel für den Standort. Laut OECD zählt Österreich zu den Ländern mit besonders hohen Anteilen internationaler Doktoratsstudierender und gehört damit zu den attraktivsten Standorten für globale wissenschaftliche Talente. Lesen Sie mehr.

Was Internationalisierung bedeutet, hat die International Association of Universities (IAU) auf den Punkt gebracht: der bewusste Prozess, internationale, interkulturelle und globale Dimensionen in Zweck, Funktion und Durchführung von Hochschulbildung zu integrieren. Das ist weit mehr als Mobilität. Lesen Sie mehr.

Wie gut ist Europa aufgestellt? Eine aktuelle Studie von EAIE und ACA zeigt: Nur 13 von 48 Ländern im Europäischen Hochschulraum verfügen 2025 über eine eigenständige nationale Internationalisierungsstrategie. Österreich gehört mit der HMIS 2030 dazu. Gleichzeitig hat die Forschung gezeigt, dass traditionelle Modelle – vor allem physische Mobilität – krisenanfällig sind. Blended Mobility und Internationalisierung des Curriculums gewinnen deshalb strategisch an Bedeutung. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Die HMIS 2030 und ihre Umsetzung

Die Nationale Hochschulmobilitäts- und Internationalisierungsstrategie 2020-2030 (HMIS2030) folgt dem partizipativen Ansatz der „Internationalisation of the Curriculum“ (IoC) und zielt darauf ab, internationale und interkulturelle Aspekte im hochschulischen Umfeld zu verankern. Die HMIS2030 spricht in fünf Zielen und zahlreichen Unterzielen alle österreichischen Hochschulen gleichermaßen an. Lesen Sie mehr.

Zur Halbzeit des Umsetzungszeitraums wirft das BMFWF mit dem "HMIS2030 – Zwischenbericht 2025" einen Blick auf die Veränderungen, die die Umsetzung der HMIS2030 bislang bewirkt hat. Sie reichen vom Erwerb internationaler und interkultureller Kompetenzen bis zur Umsetzung von Blended Mobility. Die Veröffentlichung des HMIS2030 – Zwischenberichts 2025 ist für das 2. Quartal 2026 vorgesehen. Lesen Sie dann hier mehr.

Internationalisation Award 2026: Zum zweiten Mal zeichnen BMFWF und OeAD Beispiele guter Praxis zur Umsetzung der Ziele der HMIS2030 aus. Der Internationalisation Award wird in drei Kategorien vergeben: für Internationalisierung von Studium und Lehre, für Mobilitätsförderung und für eine gelebte internationale Hochschulkultur. Einreichungen aller Hochschulen sind ab Anfang Mai möglich. Alle Einreichungen sowie weitere Beispiele guter Praxis werden auf hmis2030.at veröffentlicht. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Erasmus+

Logo EU-Erasmusplus

Erasmus+: Mehr als nur Austausch – Österreichs Tor zur Welt. Erasmus+ hat sich vom Pionierprogramm für Studierende zum vielseitigen Impulsgeber für die Hochschulwelt entwickelt. Das Portfolio reicht heute von klassischen Auslandssemestern über Blended Intensive Programmes bis hin zu weltweiten Mobilitäten und institutionellen Kooperationsangeboten. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Prioritäten Inklusion, Digitalisierung, Umwelt und demokratische Werte. Erasmus+ unterstützt zudem österreichische Hochschulstrategien und europäische Initiativen, wie die Union of Skills. Der Erfolg ist messbar: Von 2021 bis 2025 flossen über 145 Mio. Euro an EU-Mitteln via OeAD in den Sektor und es konnten bereits mehr als 55.000 Mobilitäten genehmigt werden. Die Nachfrage der Hochschulen überstieg trotzdem in allen Aktionen klar die verfügbaren Mittel. Aktuell wird am neuen Programm Erasmus+ für die Jahre 2028-2034 gearbeitet. Weitere Zahlen zu Erasmus+ finden sie hier.


International & Sichtbar: (Un-)Balanced Mobility

Foto Thema Balance

Österreich zählt mit einem Anteil von 27 % zu den Ländern mit den höchsten Anteilen internationaler Studierender in der EU. Dass eine überproportional große Zahl dieser Studierenden nach dem Abschluss wieder abwandert und dem österreichischen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht, führt zu Belastungen, insbesondere im Gesundheitsbereich. Das BMFWF hat das Thema der „asymmetrischen Mobilität" konsequent auf die europäische Agenda gesetzt – mit Erfolg. Im Mai 2024 verabschiedete der EU-Rat die Empfehlung "Europe on the Move", in der er die „Balanced Mobility" als gesamteuropäisches Ziel verankerte. Die Mitgliedstaaten sind aufgefordert, nationale Aktionspläne für 2025–2030 zu entwickeln. Zudem hat die EU-Kommission das Thema aufgegriffen und lässt eine Studie zu Chancen, Herausforderungen und Auswirkungen ausgewogener Mobilität – inklusive des Phänomens der Brain Circulation – ausarbeiten. Zur Ratsempfehlung.


International & Sichtbar: Was wichtig ist bei der Anerkennung

Grafik Stempel

Wer für ein Studium aus dem Ausland nach Österreich kommt, stößt unweigerlich auf das Thema Anerkennung – Grundvoraussetzung für Mobilität und Internationalisierung. Sie hat viele Facetten: Vertikal betrifft es den Zugang zum Studium, horizontal die Anrechnung von Prüfungen und Abschlüssen. Das BMFWF bündelt alle relevanten Informationen, berufsanerkennung.at ist die Anlaufstelle für den Arbeitsmarkt. Der normative Rahmen im Europäischen Hochschulraum ist das Lissabonner Anerkennungsübereinkommen: Anerkennung findet statt, sofern kein wesentlicher Unterschied zwischen ausländischer und inländischer Qualifikation besteht. Erste Anlaufstelle für akademische Anerkennungsfragen ist ENIC NARIC Austria beim OeAD. Lesen Sie mehr.

Ein aktuelles Beispiel: Ab 1. Mai 2026 werden erstmals österreichische FH-Titel in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Soziale Arbeit, Ingenieurwesen sowie Biomedizin und Biotechnologie in Italien anerkannt – auf Basis des bilateralen Anerkennungsabkommens, verankert im Bundesgesetzblatt. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Österreich gewinnt renommierte US-Forschende

USA-Österreich

Der klingendste Name, Wali Malik, ist den meisten sicherlich ein Begriff. Er hat schon im August 2025 die Leitung des AI Driven Labs Robotics am AITHYRA-Institut der ÖAW übernommen. Zahlreiche Medien, sogar die New York Times, haben darüber berichtet. Lesen Sie mehr (Anmeldung erforderlich).

Aber es gibt weit mehr Forschende, die erfolgreich aus den USA nach Österreich geholt werden konnten. Die Biologin Gabriela Lobinska zum Beispiel, die von der Harvard Medical School kam und ebenso bei AITHYRA anheuerte. Oder Elia Mascolo, ebenso Biologe, der von der University of Maryland Baltimore County (UMBC) ans ISTA in Klosterneuburg geholt werden konnte. Beide werden - so wie der Chemiker Yasin El Abiead, der von den USA an die BOKU Wien wechselte, in einem Artikel des renommierten Time Magazines angeführt. Lesen Sie mehr.

Das sind die APART-USA-Stipendiat:innen: Die letzten beiden Genannten, Mascolo und Abiead, zählen zu jenen insgesamt 25 herausragenden, internationalen Postdocs, die über das APART-USA-Stipendium der ÖAW gefördert werden und so in Österreich weiterforschen können. Die ÖAW hat kürzlich die Liste mit allen geförderten Personen veröffentlicht. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Ein One-Stop-Shop für die USA

Infoplattform Research in Austria – One-Stop-Shop USA: Gemeinsam mit dem BMFWF und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) richtete der OeAD im Frühjahr 2025 diese Plattform ein. Sie bündelt sämtliche relevante Informationen zu Wissenschaft und Forschung in Österreich: Jobangebote, Kooperations- und Mobilitätsmöglichkeiten sowie Förderangebote österreichischer Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Förderagenturen. Ergänzend dazu bietet EURAXESS Austria kompakte Informationen zum Leben und Arbeiten in Österreich – von Einreise und Aufenthalt bis zu Steuer- und Familienfragen. Lesen Sie mehr.

Die Plattform ist Teil des BMFWF-Perspektivenpakets zur Unterstützung von Studierenden und Forschenden, die aus den USA nach Österreich kommen möchten. Dieses umfasst insbesondere den Students-at-Risk (StAR)-Fonds, den das BMFWF und die ÖH gemeinsam eingerichtet haben: 50 betroffene Studierende erhalten bis zu 1.200 Euro monatlich, um ihr Studium in Österreich fortzusetzen. Hinzu kommt die Ausweitung des sogenannten Opportunity Hiring – erleichterter Berufungsverfahren und Anwerbungen von Forschenden aus den USA. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Auch Österreich gestaltet die Fundamental Values mit

Fundamental Values

Akademische Freiheit, wissenschaftliche Integrität, institutionelle Autonomie, Beteiligung von Studierenden und Personal an der Hochschulgovernance sowie öffentliche Verantwortung für bzw. der Hochschulbildung – das sind die sechs Grundwerte, auf denen der Europäische Hochschulraum aufbaut. Beim EHEA-Minister:innentreffen in Tirana im Mai 2024 wurden sie als „EHEA Statements on Fundamental Values" offiziell angenommen. Österreich war an ihrer Erarbeitung aktiv beteiligt – als Mitglied der BFUG Working Group on Fundamental Values.

Diese Arbeitsgruppe arbeitet im BFUG-Arbeitsprogramm 2024 bis 2027 weiter – mit dem konkreten Ziel, ein Monitoring-System zu entwickeln, das misst, ob die EHEA-Mitglieder diese Werte auch tatsächlich einhalten. Im April 2026 wurde dazu eine öffentliche Konsultation durchgeführt, an der sich Stakeholder aus Wissenschaft und Forschung beteiligen konnten. Die Ergebnisse fließen in das technische Rahmenwerk für Indikatoren ein, das beim nächsten Minister:innentreffen 2027 in Chișinău und Iași präsentiert wird.

Auf EU-Ebene gewinnen diese Werte gerade zusätzlich an Gewicht: Der geplante ERA Act soll wissenschaftliche Freiheit, Ethik und Integrität rechtlich verbindlich im Europäischen Forschungsraum verankern. Und der im November 2025 vorgestellte European Democracy Shield betrachtet die Freiheit wissenschaftlicher Forschung explizit als Baustein demokratischer Resilienz – mit dem ERA Act als konkretem Umsetzungsinstrument. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Mit European Universities Allianzen zu mehr internationaler Sichtbarkeit

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18 österreichische Hochschulen sind derzeit an European Universities Allianzen beteiligt. Das ist eine außergewöhnlich starke Präsenz im europäischen Vergleich. Was das konkret für Internationalisierung, Sichtbarkeit und Profilbildung bringt, erklärt Thomas Estermann, Direktor für Governance und Finanzierung bei der European University Association (EUA). Lesen Sie mehr.

Echte Kostentransparenz, strategische Planung und mehr nationale Mittel – das sieht die EUA als zentrale Schlüssel für die erfolgreiche Zukunft der European Universities Initiative. Das BMFWF setzt mit der Sondermittelausschreibung für die Fachhochschulen einen entscheidenden Schritt in diese Richtung. Lesen Sie mehr.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist die 18. österreichische Hochschule mit einer Beteiligung an einer European Universities Allianz. Sie ist Ende 2025 der Allianz NeuroTECH beigetreten, die sich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Neurotechnologie konzentriert und die von der Radboud University (NL) koordiniert wird. Lesen Sie mehr.

Ende März 2026 war Österreich Gastgeber eines dreitägigen Peer-Learning-Visits im Rahmen von Future4Alliances. Projektpartner:innen aus ganz Europa diskutierten, wie Beteiligungen an European Universities Allianzen langfristig finanziert und strategisch verankert werden können. Im Mittelpunkt standen dabei die Erfahrungen der beiden koordinierenden Allianzen EURECA-PRO (Montanuniversität Leoben) und E³UDRES² (FH St. Pölten).


International & Sichtbar: Standortreputation - Sichtbarkeit als strategische Aufgabe

Higher Education Austria

Wie sichtbar ist Österreich als Wissenschaftsstandort – und was macht diese Sichtbarkeit aus? Die Antwort liegt nicht allein in Rankings. Fernández-Gubieda & Gutiérrez-García zeigen in einem aktuellen systematischen Literaturüberblick: Universitätsreputation ist trotz wachsender strategischer Bedeutung ein wissenschaftlich kaum erforschtes Konzept. Sie entsteht über Zeit, durch konsistente Qualität und die Wahrnehmung durch Stakeholder – nicht durch ein gutes Rankingjahr. Rankings bestätigen Reputation, sie erzeugen sie nicht. Lesen Sie mehr.

Das zentrale BMFWF-Ziel in Kontext mit der FTI-Strategie – 1 Universität in den Top 100, 2 in den Plätzen 101–200, 3 in den Plätzen 201–300 – setzt auf breite Qualität statt isolierter Spitzenplatzierungen. Österreich bringt dafür gute Voraussetzungen mit: Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit, hohe Lebensqualität, offener Hochschulzugang – und in geopolitisch unsicheren Zeiten zunehmend auch den Ruf als sicherer Hafen für „safe science". Lesen Sie mehr.

Die Universität Wien hat ihr Ziel, unter die Top-100 zu kommen, im THE-Ranking 2026 schon erreicht. Doch wie ist es ihr gelungen, sich seit 2018 um 70 Plätze von Platz 165 auf Platz 95 zu verbessern? “Diese sensationelle Platzierung ist das Ergebnis einer langjährigen, strategischen Ausrichtung, die Universität Wien als internationale Spitzenuniversität zu positionieren”, erklärt Rektor Sebastian Schütze. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Hochschulrankings - Was sie messen und was nicht

THE World University Ranking

Das Times Higher Education Ranking (THE), das QS World University Ranking und das Shanghai Ranking zählen zu den drei einflussreichsten globalen Hochschulrankings. Sie unterscheiden sich methodisch erheblich: THE und QS gewichten akademische Reputationsumfragen stark – beim QS machen sie 30 % der Gesamtwertung aus. Das Shanghai Ranking setzt fast ausschließlich auf quantitative Forschungsindikatoren.

Für Österreich war 2026 bislang ein starkes Rankingjahr: Die Universität Wien schaffte im THE-Ranking erstmals den Sprung unter die Top 100 – auf Platz 95 von 2.191 bewerteten Universitäten weltweit, als erste österreichische Universität überhaupt. Die Medizinische Universität Wien verbesserte sich auf Platz 181. Im QS führt die Universität Wien auf Platz 152, die TU Wien folgt auf Platz 197. Alle Ergebnisse.

Rankings sind ein wichtiges Instrument für internationale Sichtbarkeit – aber kein vollständiges Abbild der Qualität eines Hochschulstandorts. Sie bevorzugen strukturell englischsprachige und naturwissenschaftlich ausgerichtete Institutionen. Internationale Studierendenrekrutierung folgt dem langfristig aufgebauten Ruf einer Institution – nicht der jährlich aktualisierten Rankingposition. Rankings bestätigen Reputation, sie erzeugen sie nicht (Soysal et al., Globalisation, Societies and Education, 2022). Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: TU Austria goes abroad

Grafik Kanada und India

TU Austria & Kanada: Forschungspraktika für Studierende: Internationale Kooperation als Treiberin wissenschaftlicher Exzellenz: Das ist das Motto, unter dem die TU Austria – der Allianz aus TU Wien, TU Graz, Montanuniversität Leoben mit den assoziierten Partner:innen BOKU und Technischen Fakultäten der Uni Innsbruck und JKU Linz – Anfang April 2026 ein Memorandum of Understanding mit Kanada unterzeichnet hat. Im Rahmen des Globalink Research Internship (GRI)-Programms der kanadischen Innovationsorganisation Mitacs können herausragende Studierende der drei technischen Universitäten künftig Forschungspraktika an kanadischen Spitzenuniversitäten absolvieren und dafür ein Stipendium erhalten. Darüber hinaus sind gemeinsame Forschungskooperationen im Rahmen von Horizon Europe angedacht. Lesen Sie mehr.

TU Austria & Indien: Indien ist ein zentraler Forschungs- und Innovationspartner für Österreich. Das unterstrich zuletzt der Besuch der hochrangigen Delegation, der neben Regierungs- und Wirtschaftsvertreter:innen auch die TU Wien und die Montanuniversität Leoben angehörten. Im Rahmen des Programms FocusINDIA baut die TU Austria strategische Partnerschaften mit führenden indischen Universitäten auf – mit gemeinsamen Studien- und PhD-Programmen und enger Kooperation zwischen Universitäten und Unternehmen. Das BMFWF stellt dafür bis 2027 insgesamt 5 Mio. Euro bereit. Lesen Sie mehr.


International und Sichtbar: Forschungssicherheit in internationaler Zusammenarbeit

grafik_forschungssicherheit

Wissenschaft und Forschung sind international. Diese Ausrichtung ist unverzichtbar für wissenschaftliche Exzellenz. Faire und reziproke Rahmenbedingungen sind entscheidend für Kooperationen auf Augenhöhe. Zugleich geraten diese zunehmend unter Druck: Geopolitische Spannungen sowie zunehmende Risiken von nachteiligem Wissenstransfer oder von Eingriffen in die akademische Freiheit und wissenschaftliche Integrität verlangen von europäischen Hochschulen mehr Sorgfalt als bisher. Die Europäische Union fasst das in einer Formel zusammen: „So offen wie möglich, so geschlossen wie nötig.“

Die Erhöhung der Forschungssicherheit ist eine strategische Priorität. Im Mittelpunkt steht ein reflektierter Umgang mit Risiken, nicht deren pauschale Vermeidung. Forschung lebt davon, Grenzen zu verschieben und kalkulierte Risiken einzugehen. Diese gilt es zu verstehen, verantwortungsvoll einzuschätzen und zu minimieren. Dabei unterstützt das BMFWF die österreichischen Hochschulen. So können Risiken und Chancen eines Vorhabens kontextspezifisch betrachtet und Kooperationen verantwortungsvoll und entsprechend der eigenen Risikobereitschaft gestaltet werden.

Zudem steht das BMFWF in Kontakt mit EU- und anderen internationalen Partner:innen, um Know-how auszutauschen und gemeinsame Ansätze zu entwickeln. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: KI-Forschung als Standortfaktor: Österreich im europäischen Exzellenznetzwerk ELLIS

ELLIS-Logo

ELLIS (European Laboratory for Learning and Intelligent Systems) ist seit seiner Gründung 2018 zum wichtigsten paneuropäischen Qualitätsnetzwerk für KI-Forschung geworden. Das Netzwerk setzt auf maschinelles Lernen als treibende Kraft moderner KI und verfolgt ein klares Ziel: die Souveränität Europas in einem strategisch entscheidenden Forschungsfeld zu sichern – durch ein multizentrisches Netzwerk von Standorten, die Spitzenwissenschafter:innen zusammenbringen und die Zusammenarbeit mit der Industrie fördern.

Von den 44 ELLIS-Einheiten in ganz Europa befinden sich drei in Österreich: das LIT AI Lab der JKU Linz, GraML an der TU Graz und das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Wien. Damit zählt Österreich zu den europaweit stärker vertretenen Ländern im Netzwerk – ein Beleg für die internationale Sichtbarkeit heimischer KI-Forschung. Eine Übersicht aller europäischen ELLIS-Einheiten als Karte finden Sie hier. Wie ELLIS Exzellenz in der europäischen KI-Forschung am ISTA fördert, lesen Sie hier.


International & Sichtbar: China als wichtiger Hochschulpartner

Flaggen China und Österreich

China ist durch kontinuierliches, strategisches Investment in Hochschulbildung, Forschung und Innovation zu einem der wichtigsten Partner geworden. Chinas neuer Fünfjahresplan (2026–2030) macht deutlich, dass sich daran nichts ändert: Universitäten werden systematisch in ein staatlich koordiniertes Innovationssystem eingebettet, Grundlagenforschung wird geopolitisch und der globale Wettbewerb verschiebt sich von einzelnen Institutionen zu ganzen Hochschulsystemen. Lesen Sie mehr.

Gleichzeitig wachsen die Bedenken: Forschungssicherheit, Datenhoheit und akademische Freiheit stellen die Zusammenarbeit mit China vor reale Herausforderungen – auf nationaler wie auf EU-Ebene. Die EU reagiert differenziert: Die Teilnahme Chinas an Horizon Europe ist in sensiblen Bereichen eingeschränkt; strategische Flaggschiff-Projekte zu Klimawandel, Biodiversität sowie Ernährung und Bioökonomie laufen dennoch weiter. Auf nationaler Ebene entstehen Leitlinien – vom DAAD (2024) für Deutschland, von Schweden (2026) für verantwortungsvolle Internationalisierung allgemein. Die Maßnahmen des BMFWF zur Forschungssicherheit verfolgen einen länderagnostischen Ansatz ergänzt um länderspezifische Informationen.

Chinas Hochschulsystem steht nach Jahrzehnten massiver Expansion vor ähnlichen Strukturfragen wie Österreich: Profilbildung, Differenzierung, Kooperation zwischen Universitäten und Industrie. Lesen Sie dazu einen Aufsatz des chinesischen Hochschulforschers Futao Huang. China geht hier sehr gezielt und systemisch vor und könnte so, über die schon bestehenden Partnerschaften, Netzwerke und Austauschprogramme hinaus, von Interesse für österreichische Universitäten sein. Ein Beispiel dafür ist das Eurasia-Pacific-Uninet. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Globale Verantwortung

Africa-UniNet

2019 wurde Afrika-Uninet, das Österreich-Afrikanische Netzwerk, mit dem Ziel gegründet, die akademische Kooperation mit afrikanischen Ländern auszubauen. Das Hochschulnetzwerk umfasst mittlerweile 72 institutionelle Mitglieder – 27 in Österreich und 45 in 17 afrikanischen Ländern – und etabliert Forschungspartnerschaften, die sich thematisch an den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen orientieren. Seit 2020 wurden rund 120 Projekte finanziert, in denen mindestens eine österreichische Hochschule mit afrikanischen Universitäten kooperiert.

Das Spektrum der Projekte ist breit: Die FH Oberösterreich verbessert gemeinsam mit Universitäten in Ghana und Äthiopien hygienische Bedingungen an Schulen durch Komposttoiletten und Kreislaufwirtschaft. Die FH Kärnten wiederum kooperiert mit einer äthiopischen Universität, um den Zustand des Feuchtgebiets rund um den Tana-See – ein ausgewiesenes Biosphärenreservat – zu bewerten und nachhaltige Bewirtschaftung zu ermöglichen. Gemeinsam mit lokalen Akteur:innen werden dabei Open-Source-Satellitenbilder ausgewertet, um kommunales Management bei Naturschutzmaßnahmen zu unterstützen. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Zum Nachlesen

Österreichische Allianzen zur Hochschulstrategie 2040: Am 28. April 2026 luden E³UDRES², EURECA-PRO zu einem Austauschabend mit anderen European Universities Allianzen mit österreichischer Beteiligung im MuseumsQuartier Wien: „Impulse für die Hochschulstrategie 2040". Lesen Sie mehr.

ÖH zur Hochschulstrategie 2040: Am dem 22. April lud die Österreichische Hochschüler_innenschaft zur Konferenz „Studieren. Verändern.“ an die Hochschule Campus Wien. Mehr zur Veranstaltung.

BMFWF-Science Talk am 20. April zu Friedens- und Konfliktforschung. Im Prechtlsaal der TU Wien diskutierten Ralph Janik von der Fakultät für Rechtswissenschaften an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, Maximilian Lakitsch von der Universität Graz, Fachbereich Global Governance des Instituts für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, sowie Viktorija Ratković vom Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung an der Universität Klagenfurt. Lesen Sie mehr.


International & Sichtbar: Zum Nachhören

EAIE Podcast (monatlich, Englisch): Der Praxis-Podcast der europäischen Internationalisierungsorganisation — mit Policymaker:innen und Expert:innen zu transatlantischer Mobilität, Erasmus+ und Sprachpolitik. Hören Sie hinein.

News Talks: A Times Higher Education Podcast (wöchentlich, Englisch): Universitätsnews, Reputationsdebatten und globale Hochschulpolitik — direkt aus der Rankings-Welt. Hören Sie mehr.

THESIS – Trends in Higher Education Systems in International Spheres (Englisch): Masterstudierende der Universität Oslo behandeln internationale Studierendenmobilität, virtuelle Mobilität und regionale Hochschulpolitik. Auf Apple Podcasts oder Spotify.

FreshEd (wöchentlich, Englisch): Einer der wichtigsten Podcasts zu internationaler und komparativer Bildungsforschung weltweit — mit Wissenschafter:innen zu Rankings, Internationalisierung und der Rekrutierung internationaler Studierender. Hören Sie rein.

Campus Europa (DAAD, alle 2 Wochen, Deutsch): Der DAAD-Podcast zu den Europäischen Hochschulallianzen — mit Themen wie Mehrsprachigkeit, institutionellem Wandel und europäischer Hochschulvernetzung. Hören Sie hinein.

Welt im Ohr (OeAD, 2–3x/Monat, Deutsch, ORF Ö1 Campus & Podcast): Forschung, Bildung und Internationalisierung aus globaler Perspektive — mit Wissenschafter:innen und Studierenden aus aller Welt. Hören Sie hinein.

wissen – handeln? (Junge Akademie der ÖAW, Deutsch): Die Podcastreihe zur Internationalisierung in Wissenschaft und Hochschulpolitik — gestaltet von der Arbeitsgruppe Internationalisierung, seit 2024 mit neuen Folgen. Die Episoden finden Sie hier.

Arqus Knowledge Pills (Englisch): Der Podcast der European University Alliance Arqus — mit dabei: die Universität Graz. Wissenschafter:innen der neun Partneruniversitäten sprechen über ihre Arbeit und gesellschaftlich relevante Themen. Hören Sie selbst.


Zum Nachschauen: Mai Thi Nguyen-Kim war zu Gast in Wien

Mai Thi Nguyen-Kim

Mai Thi Nguyen-Kim ist die wohl bekannteste Wissenschaftsjournalistin im deutschsprachigen Raum. Mit ihren TV-Sendungen und ihrem YouTube-Kanal "MAITHINK X" erreicht sie ein Millionenpublikum. Auf Einladung der ÖAW und des FWF war sie am 22. April zu Gast in Wien, als Warm-up vor der Langen Nacht der Forschung. Im Festsaal der ÖAW sprach sie darüber, wie sich Wissenschaft "im (Des-)Informationszeitalter hörbar machen kann“. Was die Zwiebel damit zu tun hat, kann auf dem YouTube-Kanal der ÖAW nachgeschaut werden. Die Veranstaltung, die der Wissenschafts-Podcaster Andreas Sator moderierte, wurde glücklicherweise aufgezeichnet. Schauen Sie rein.


International & Sichtbar: Buchtipps & Fachliteratur

Lupe plus Buch

Das EHR-update (Aktuelles aus dem Europäischen Hochschulraum) ist ein monatlich erscheinender Newsletter des BMFWF über den Europäischen Hochschulraum mit relevanten News, Informationen, aktuellen Calls, Weblinks, Veranstaltungshinweise und Pressemeldungen aus Österreich, Deutschland und Europa. Er erscheint seit mehr als 20 Jahren und wird von der Abteilung I/11 herausgegeben, die für das Thema federführend verantwortlich ist. Lesen Sie mehr. EHR-Update kann man abonnieren.

Andere spannende Publikationen, es gibt natürlich viele mehr:

British Council & Studyportals (o.J.): IELTS Intelligence Reports – Mapping English-taught Programmes. British Council, London. https://takeielts.britishcouncil.org/ielts-recognising-organisations/ielts-intelligence-reports

Eftekhari, M., Yousefzadeh, N. & Coelen, R. (2025): Internationalisation of the Curriculum at Home (IoCaH): Why Academic Disciplines Matter. Journal of Studies in International Education, SAGE. https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/10283153241307967

Forum on Education Abroad (2025): Alumni Survey 2025. Forum on Education Abroad, Carlisle PA. https://www.forumea.org/alumni-study-2025.html

Haelermans, C. et al. (2026): The impact of international classroom diversity on student performance: evidence from a Dutch University. Higher Education, Springer. https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10734-026-01644-y.pdf

Nuffic (2025): Hiring International Graduates. Nuffic, Den Haag. https://www.nuffic.nl/onderzoek-en-cijfers/onderzoeken/hiring-international-graduates

OECD (2019): Benchmarking Higher Education System Performance. OECD Publishing, Paris. https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2019/06/benchmarking-higher-education-system-performance_bf779568/be5514d7-en.pdf

Vakulenko, V., Świerk, K. & CohenMiller, A. (2025): The Crux of Internationalization of Higher Education: Rethinking Mobility and Addressing Emergent Challenges. Journal of Studies in International Education, Taylor & Francis. https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10564934.2025.2514010


International & Sichtbar: Spannende Veranstaltungen

18.-20. Mai: Pint of Science Austria, ein Prost auf die Wissenschaft! Bei diesem internationalen Science Festival kommen Forscher:innen direkt ins Lokal nebenan und teilen ihre neuesten Erkenntnisse mit allen Interessierten. Unter #pint26 gibt es mehr Information, vor allem welche Lokale mitmachen. Lesen Sie hier mehr!

18. Mai: Diskussionsveranstaltung zur Hochschulstrategie 2040 der Arbeiterkammer Wien. Beginn 16 Uhr im AK Bildungsgebäude in der Theresianumstraße. Lesen Sie hier mehr!


BMFWF-Veranstaltungen

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18. Mai: Science Talk > Littering – mehr als ein ästhetisches Problem? Wissenschaftliche Perspektiven auf ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen. 19 Uhr, TU Wien / Prechtlsaal, Karlsplatz 13, 1040 Wien. Das Podium wird in Kürze bekannt gegeben. Lesen Sie dann mehr hier.

9. Juni: Sustainability Award 2026 - Vernetzungs- und Auszeichnungsveranstaltung. 13:30 Uhr - 17 Uhr, Marmorsaal, Stubenring 1, 1010 Wien. Lesen Sie hier mehr.

17. Juni: Bologna-Tag 2026: Er steht im Zeichen des Zwischenberichts 2025 zur Umsetzung der Nationalen Hochschulmobilitäts- und Internationalisierungsstrategie 2020-2030 (HMIS2030 – ZB 2025), der noch heuer veröffentlicht wird. Lesen Sie hier mehr.


Frag die KI: Wie international und sichtbar sind Österreichs Hochschulen 2040?

Wir haben wieder ChatGPT (Version 5.4) befragt. Prompt: "Beantworte die Frage "Wie international und sichtbar sind Österreichs Hochschulen 2040? Kurz, prägnant, ohne Floskeln. Zweck: Kurzer Newsletterbeitrag, Absender: BMFWF" Das ist die Antwort:

Österreichs Hochschulen sind 2040 fest in globale Wissensnetzwerke eingebunden. Internationale Spitzenforscher:innen arbeiten in kooperativen Labs, Studierende kommen gezielt für innovative Studienangebote und digitale Mikro-Zertifikate. Europäische Allianzen, gemeinsame Abschlüsse und offene Forschungsdaten machen Österreichs Hochschulen international gut sichtbar und als verlässliche Partner:innen klar positioniert.